Seit Jahrzehnten trägt der Europäische Sozialfonds (ESF) maßgeblich zur Stärkung von Bildung, Qualifizierung und sozialer Teilhabe in Hessen bei. Die Planungen für die EU-Förderperiode 2028-2034 sind auf EU-, Bundes- wie Landesebene in vollem Gange. Und dabei ist auch die Beteiligung der Hessinnen und Hessen gefragt.
„Die Bedeutung und Wirksamkeit des ESF zeigt sich sowohl in den positiven Effekten für die Teilnehmenden als auch in seinem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Landes Hessen. Auch wenn mit Blick auf die kommende Förderperiode noch inhaltliche, finanzielle und rechtliche Fragen zu klären sind, ist eine frühzeitig angestoßene transparente und strukturierte Planung von zentraler Bedeutung“, sagt Ministerin Hofmann mit Blick auf den nun anlaufenden Prozess.
Strategische Leitplanken werden gesetzt
Aktuell arbeitet die im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales angesiedelte Verwaltungsbehörde des ESF Hessen ressortübergreifend mit den am ESF in Hessen beteiligten Fachreferaten an einem Programmplan für den ESF Hessen 2028–2034. Dieser dient dem ersten Überblick über die angestrebte inhaltliche Ausrichtung und den künftigen finanziellen Bedarf – gleichzeitig werden damit die strategischen Leitplanken gesetzt und die grundlegende Struktur für die spätere detaillierte Ausgestaltung des ESF Hessen wird festgelegt.
„Zentraler Bestandteil dieses Prozesses ist, dass auch die Öffentlichkeit einbezogen wird. Vom 4. Mai bis 15. Juni 2026 haben alle Interessierten über einen Zeitraum von sechs Wochen die Möglichkeit, ihre Perspektiven, Anregungen und Einschätzungen einzubringen. Neben den Bürgerinnen und Bürgern sind auch hessische Sozialpartner, Verbände, Kommunen, Träger, Initiativen und weitere Multiplikatoren angesprochen. Also nutzen Sie die Gelegenheit, die kommende Förderperiode aktiv mitzugestalten!“, so Ministerin Hofmann weiter.
„Wir hoffen auf rege Beteiligung und auf einen konstruktiven Dialog, um die Zukunft des ESF zu sichern und gemeinsam zu gestalten – für die Menschen in Hessen, Deutschland und Europa“, schließt die Sozialministerin.
Beteiligungsportal
Wer sich einbringen möchte, kann das jetzt über das Beteiligungsportal des Landes tun.