Innenstaatssekretär Martin Rößler hat die Stadt Rüdesheim am Rhein als Kommune im KOMPASS Resilienz-Programm offiziell begrüßt. Bei einem Termin im Rüdesheimer Rathaus überreichte er das KOMPASS Resilienz-Schild an Bürgermeister Dirk Stuckert. Mit dem in diesem Jahr ins Leben gerufenen KOMPASS Resilienz-Programm unterstützt das Land Hessen Städte, Gemeinden und Landkreise bei der Stärkung ihrer Krisenfestigkeit. Vorbild ist das seit neun Jahren erfolgreich laufende Programm KOMPASS Sicherheit zur Stärkung des Sicherheitsgefühls in Kommunen. Der Begrüßung Rüdesheim im KOMPASS Resilienz-Programm ging eine Bewerbung der Kommune durch deren eigens ernannten Resilienzbeauftragten, StadtbrandinspektorBjörn Rosenbach, voraus. Mittlerweile nehmen insgesamt 29 hessische Kommunen an KOMPASS Resilienz teil.
Rüdesheim am Rhein ist nicht nur beim Tourismus und Weinbau, sondern auch bei der Resilienz eine herausragende Kommune.“
Einsatz eines Resilienzrats geplant
Mit dem KOMPASS Resilienz-Programm zündet die Stadt nun die nächste Resilienzstufe. Sie plant zum Beispiel einen Resilienzrat unter Einbezug der Betreiber Kritischer Infrastrukturen, Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung und Refill-Stationen für Trinkflaschen, die bei anhaltender Hitze genutzt werden können. Das alles wird helfen, Belastungen in einem Krisenfall abzufedern und funktionsfähig zu bleiben. Ich wünsche der Stadt Rüdesheim und allen, die sich dort für mehr Resilienz engagieren, viel Erfolg und alles Gute.“
Der Rüdesheimer Bürgermeister Dirk Stuckert sagte anlässlich der Begrüßung der Stadt im KOMPASS Resilienz Programm: „Wir danken dem Land Hessen für die professionelle Unterstützung und Begleitung. Wir sind sehr stolz auf das bisher Erreichte und sind fest entschlossen, die Resilienz in Rüdesheim weiter zu stärken und die Bevölkerung für dieses Thema weiter zu sensibilisieren.“
Weitere Informationen
KOMPASS Resilienz-Program
Niedrigschwellige Programm-Teilnahme mit Siegel als Auszeichnung
Wer kann mitmachen?
KOMPASS Resilienz richtet sich an hessische Städte, Gemeinden und Landkreise, die ihre kommunale Resilienz weiterentwickeln möchten. Das Programm baut auf bestehenden Aufgaben der Kommunen im Katastrophen- und Zivilschutz auf und bietet einen zusätzlichen Rahmen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber unterschiedlichen Krisen zu erhöhen.
Vorraussetzungen
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Benennung einer oder eines Resilienzbeauftragten, die oder der in der Verwaltung die Maßnahmen vor Ort koordiniert und als Ansprechperson dient. Die Vernetzung aller relevanten kommunalen Stellen durch einen Resilienzrat bzw. ein kommunales Gremium für Resilienzthemen wird empfohlen, um das Querschnittsthema Resilienz effektiv anzugehen. Auf Synergien mit schon bestehenden Gremien vor Ort wie einem Präventionsrat oder der KOMPASS-Sicherheitskonferenz kann hingearbeitet werden.
Ablauf
Kommunen können sich unter resilienz-siegel@innen.hessen.de um eine Programm-Teilnahme bewerben. Hat eine Kommune aus jedem KOMPASS Resilienz-Handlungsfeld mindestens eine Maßnahme initiiert oder umgesetzt, kann sie eine Checkliste samt kurzer formloser Beschreibung jeder Maßnahme und der ausführlicheren Darstellung einer besonders erfolgreichen Maßnahme in der Geschäftsstelle KOMPASS Resilienz einreichen. Werden die Maßnahmen für geeignet befunden, die Resilienz vor Ort zu erhöhen, wird die Kommune für ihr Engagement für ein krisenfestes Gemeinwesen mit dem Resilienz-Siegel ausgezeichnet.
Innen
Hessisches Ministerium des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz
Adina Murrer
Pressesprecherin
HMdI
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